Zeittafel
1658 - erstmals Juden in Bibra
1673 - fünf jüdische Familien ansässig
1678 - jüdische Familien auf acht angewachsen
1720 - jüdische Gemeinde umfasst zwölf Familien
1775 - im Wirtshaus und Judentorhaus leben 14 jüdische Familien
1796 - Konfliktsituation mit dem Schutzherrn
- Wasser durfte nur am Judenbrunnen geholt werden
1797 - Aufhebung der Einschränkungen
1811 - Annahme fester Familiennamen
1814 Bibraer Judenschaft zählt 116 Seelen
1826- jüdische Kultsymbolik an den Ortseingängen
1833 - etwa jeder fünfte Einwohner ein Jude
1835 - jüdische Religionsschule wird Volksschule
1839 - Juden als Haus- und Grundstückseigentümer
1840 - Verkauf der Schutzgeldgebühren
1841 - Abriss des Judentorhauses
1846 - Synagogenweihe
1847 - in einklassiger Judenschule werden 21 Kinder unterrichtet
1848- Einrichtung des Schutzgeldes wird aufgehoben
1869 - letzte Beschränkungen jüdischen Lebens fallen
- Juden erhalten Bürgerrechte
1876 - Durchsetzung des Volksschulgesetzes in Bibra
1913 - Aaron Höxter wird Lehrer der Volksschule Bibra
1914/1918 - zwei Bibraer Juden für "Kaiser und Vaterland" gefallen
1928 - Juden in der politischen Gemeindevertretung Bibras
1932 - Juden auch im letzten demokratisch gewählten Gemeinderat
1933 - Betätigungsverbot für nichtnationalsozialistische Mandatsträger
21.4.1933 - per Gesetz wird das Schächten untersagt
1934 - der in Bibra hoch geachtete jüdische Lehrer Höxter
wird aus dem Schuldienst entlassen